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Jeden
Donnerstag um 18:30 Uhr Flamenco und Sevillana mit
Esther

Die Sevillana ist ein aus Sevilla stammender, in Südspanien verbreiteter Volkstanz, der zum Flamenco gezählt wird. Sie gilt in Andalusien als der
Volkstanz schlechthin, den jeder Andalusier schon von Kindesbeinen an
zu beherrschen versucht und mit großem Eifer und Ernsthaftigkeit bei
Volksfesten ausführt. Typischerweise wird die Sevillana im Paar getanzt, wobei auch zwei
Frauen, aber traditionell niemals zwei Männer miteinander tanzen. Sie
eignet sich auch für Bühnenchoreographien.
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Es wird stets eine Serie von vier Sevillanas (coplas)
getanzt, die vom rhythmischen Aufbau her stets gleich sind, sich aber
jeweils in der Melodie und dem Text des Gesanges unterscheiden. Die
Tanzschritte der vier coplas sind verschieden, obwohl sich einige Elemente, wie der Sevillana-Grundschritt und die sogenannte pasada, oft wiederholen. Die Sevillana beginnt mit einer instrumentalen Einleitung, die den
Rhythmus vorgibt. Sie wird unterbrochen von einem gesungenen Übergang,
der salida. Dann beginnt der eigentliche Tanz, der aus drei
Strophen besteht. Jede Strophe ihrerseits hat einen instrumentalen Teil
von drei Takten (estribillo) und neun gesungene Takte, so dass
der Tanz einschließlich Schlusstakt genau 37 Takte dauert. Der Schluss
der vierten Sevillana in der Serie findet meistens ohne Nachspiel auf
der letzten Note des Gesanges statt. Der Grundrhythmus (compás)
steht in einem 3/4-Takt, der stark auf der ersten Zählzeit betont wird.
Allerdings wechselt die Harmonie zunächst im jeweils zweiten Takt auf
der dritten Zählzeit, so dass mitunter der Eindruck eines verschobenen
Akzentes entsteht.
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